Frühling/Sommer 2012 Photo: Giulio Rustichelli (FABRICA) / S. Azario
Damenbekleidung, Dessous, Damenschuhe, Herrenbekleidung, Unterwäsche, Herrenschuhe, Sportbekleidung, Accessoires, Bademode, Taschen, Brillen, Schmuck, Uhren, Parfüm
Gruppe mit UNITED COLORS OF BENETTON, SISLEY, UNDERCOLORS, PLAYLIFE
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Die Kollektion Frühling Sommer 2012 von United Colors of Benetton ist eine mitreißende, unaufhaltsame, farbliche Explosion, bei der lebhafte Farben und Prints, die immer schon fix zur Marke gehörten, ein absolutes Must dieser Saison sind. Farbe bringt alle trendbildenden Elemente zum Strahlen: Geometrien, Muster, Verzierungen, Textilien, Stimmungen und Impressionen für einen langen, heißen Sommer.
Damenkollektion
Polka-dots - Wie Regen, regelmäßig, geordnet, gleichmäßig, aber auch wie ein Wasserfall, große und kleine, übereinander, wie Seifenblasen; sie gibt es auf Baumwollpullis und Seidenbermudas, auf Röcken und Kleidern, immer jedoch im dialektischen Kontrast mit einem nicht immer neutralen Untergrund.
Silk - Die Mode verlangt sie glänzend, brillant, fließend, so wie man sich Seide immer vorstellt; elegant und chic bei den geraden Hosen, in den Tulpen-Minis, den Blusen im Herrenschnitt und den Foulard-Blusen, bestehend aus Bewegung und Fantasie. Einziges Diktat: nur ein seidiges Stück auf einmal, daneben muss es Denim, Baumwolle, Jersey und Trikot geben, alle unbedingt matt und womöglich auch rau.
Lace - Die Basis ist St. Galler Spitze, kühl, schlicht, fast kindlich. Von ihr geht man aus für alle Variationen in Spitze, die von einer Verzierung zum Stoff für die ganze Garderobe wird. Sogar Trikot, ganz Lochmuster und Transparenzen, hat eindeutige Ambitionen in dieser Richtung. Flowers - Winzig kleine, romantische und im Alloverdruck, wie ein Winkel im Garten zum Relaxen, blühende Fantasien verbinden sich und treten auch gemeinsam auf; sie geben ärmellosen Sommerhemden und weichen Blusen kühle Frische und verzieren Lingerie-Kleidchen. Ganz im Gegensatz dazu gibt es Megablumen, riesige Hibiskusblüten, die Ton-in- Ton direkt proportional zur Kleider- oder Rocklänge aufgedruckt werden. Stripes - In allen Farben, Größen und Richtungen: sie verflechten sich, verlieren sich, verfolgen sich in ungeordneter Reihe oder in perfekter Ausrichtung. Die thematischen Variationen vertrauen der Kreativität der Modelle und dem farblichen Mix: Shorts, schmal gestreift, Foulard-Bluse mit kräftigen Streifen, schlichte Kimonobluse, Matrosen-T-Shirt, Jacquard-Trikot mit vager Ethno-Reminiszenz.
Checks - Nicht gerade Karo, vielmehr sommerlich abgewandelte Schottenmuster, die konsequenterweise zum Trenchcoat aus Gabardine oder Kilt - aber aus Musselin - werden, knöchellang, mit unverzichtbaren Lederriemchen; oder Madras für folkloristisch angehauchte Strandkleidchen; bis sie schließlich zu unbestimmten, rechtwinkeligen Pinselstrichen auf Lingerie-Kleidchen werden.
Blues - Abwandlungen zum Thema Blau: formelle Hosen, Cardigan chic, elegante Bluse, gesittete Kleider. Dann Indigo für Denim in allen klassischen Formen: Jeans und Shorts, Sportjacke und Mini-Latzhose. Sommerblau kann zu Türkis werden und verwandelt sich in weite, bauschige, gezogene Röcke, knie- oder knöchellang, Jodpurhosen, die mit Blazer und geradem Baumwollkleidchen getragen werden. Klassisch ist die Kombination mit Cremeweiß.
Herrenkollektion
Travel - Kaum formell, sehr sportlich, reisetauglich, das ist das modische Diktat für die männliche Überkleidung im Frühling: knappe Safarijacke, karierte Sportjacke, kurze Trenchcoats, maßvolle Blousons aus Nappaleder, und wenn Blazer, dann sehr lässig aus Baumwolle, ungefüttert und direkt aus dem Koffer zu tragen.
Colors - Auch für Ihn gibt es im Sommer Farbe, sowohl in mutigen Kombinationen - blau und orange, korallenrot und Türkis, gelb und rot, grün und Neonblau - als auch in mehrfarbigen Lösungen beim einzelnen Stück wie Strick der 1950er Jahre, mit Ärmeln, Vorderseite und Paspeln in verschiedenen, kontrastierenden Farben.
Pastel tones - Ungewohnter Trend für Männer unserer Breiten, die sich mit gleicher Natürlichkeit an Bonbonfarben für Hemden und Leibchen, Hosen und Bermudas, leichte Pullis und ärmellose Westen wagen. Used effect - Gedacht wird an Kleidung, die von Gebrauch und Waschen “gezähmt” ist: die Farben sind nun staubig und unbestimmt oder buchstäblich verblichen. Allen voran ausgebleichte Jeans, Hemden, ausgefärbt oder aus Chambray Melange und überfärbte T-Shirts, die an oftmaliges Waschen denken lassen.
Knitwear - Strickmanie, männlich abgewandelt zum wie handgestrickten Frühlingspullover: Pseudo-Montgomery mit verkehrt gearbeitetem Schnurbesatz am Ausschnitt, Tennispulli mit Zopfmuster und Cardigan mit Zipp und Kragen, Seemannspulli und dicker Schalpullover mit Jacquard-Karree.
Stripes & Checks - Auch Er setzt auf den weiblichen Trend, allerdings diskreter: Streifen very english für Polos, sportliche Streifen auf T- Shirts, kleingestreift für Hemden und Ethno-Jacquard Streifen für mittelschwere Pullis. Klassisches Karomuster - fast wie am Tischtuch - für Bermudas und Country-Hemden.
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